Andrea Hanson
Diese traditionelle Thaimassage kann ich sehr empfehlen. Hier arbeiten erfahrene Therapeutinnen. Ich komme seit mehr als zehn Jahren hierhin und bin immer noch sehr zufrieden. Und hier noch eine schöne Geschichte, die ich im Internet gefunden habe: Denapha – Die Flügel des Morgens Wenn die Sonne noch schläft und der Himmel rosig schimmert, öffnet sich über den Wolken das Reich der Thep Chomphu – der rosengeflügelten Göttinnen. Unter ihnen war Denapha die jüngste und schönste, geboren aus dem Atem der Morgendämmerung. Ihre Flügel trugen das Licht der ersten Sonne, und wo sie flog, erwachte die Welt in Glanz. Eines Tages blickte sie hinab auf die Erde und sah einen jungen Mönch, der in einem alten Tempel meditierte. Sein Herz war rein, doch sein Dorf litt unter einer Dürre, die alles Leben zu verschlingen drohte. Vom Mitgefühl ergriffen, stieg Denapha herab – ihre Flügel fächerten den Duft von Jasmin und Regen. Die Menschen sahen sie und glaubten, der Himmel selbst sei herabgestiegen. Sie berührte den Boden mit bloßen Füßen, und dort, wo ihre Tränen fielen, spross Wasser aus der Erde. Der Fluss erwachte, und die Felder begannen zu blühen. Doch jede Berührung mit der Welt raubte ihr ein Stück Himmelslicht. Ihre Flügel verloren Federn, die zu weißen Lotusblüten wurden. Der Mönch bat sie, zurückzukehren, ehe sie ganz verblasste. Denapha lächelte. „Was vom Himmel kommt, muss zum Himmel zurückkehren – aber was aus Liebe gegeben wurde, bleibt ewig auf Erden.“ Als sie emporstieg, verwandelte sich ihr letzter Flügelschlag in einen Regenbogen, der bis heute über den Reisfeldern erscheint, wenn der Morgen kommt. Und wer genau hinhört, vernimmt in der Stille des Regens den Klang ihrer Flügel – sanft wie ein Gebet.
